21. & 22.05.: alleinsam. Eine Begegnung mit der Einsamkeit

© Larissa Bischoff

21. Mai, 18 – 22 Uhr
22. Mai, 12 – 16 Uhr
In diesen Zeiträumen nach Belieben Kommen, Bleiben, Gehen!

Eintritt wie immer frei!

Ein einsamer Wolf ist ins Schaubüdchen eingezogen und wartet auf Besuch.
Auf Basis von Interviews mit unterschiedlichen Menschen, die von Einsamkeitserfahrungen und ihrem Alleinsein erzählen, entsteht die Performance alleinsam im Schaubüdchen.

Mehr Informationen hier!

Bis 20.4. Ausstellung/Materialschau: CAFÉ COLONIAL von Anna Júlia Amaral

Foto: (c) Camila Vieira

Nach 8 Jahren in Deutschland ist Anna Júlia Amaral im letzten November ganz offiziell Deutsche geworden – dieser Prozess ist Gegenstand einer größeren Recherche, in der sie Fragen von Identität beschäftigen. Sie arbeitet derzeit in Brasilien, wo sie über die ersten deutschen Kolonien recherchiert, die dort 1823 eingerichtet wurden. CAFÉ COLONIAL nennt man ein typisches Buffet im Süden Brasiliens, das man besonders in Orten mit starkem deutschen Einfluss finden kann.
Bei ihrer Ausstellung geht es um Identität, Kultur, Einwanderung und Bewegung. Aber es geht auch ums Essen, natürlich.

28. – 30.04.: Schreibworkshop mit anschließender Textausstellung

Vom 28. bis 30. April lädt das Schaubüdchen zum gemeinsamen Kreativen und Literarischen Schreiben mit anschließender Ausstellung der entstandenen Texte ein!

Verschiedene kreative Übungen, Methoden und Impulse führen zu Miniaturen und Textfragmenten, die für sich stehen können oder von denen aus größere Texte entstehen können.
In kleiner Runde und freundlicher Atmosphäre bei Getränken und Snacks wird gemeinsam geschrieben, gelesen und diskutiert.

Am Ende des Workshops wird eine Auswahl der entstandenen Texte bis Mitte Mai in den Schaufenstern des ehemaligen Büdchens ausgestellt!

Eingeladen sind alle, die gern schreiben oder es schon immer einmal versuchen wollten!

Zur Anmeldung geht es hier.

März & April am Schaubüdchen

Das Schaubüdchen öffnet seine 15 m² wieder für Gäste: Im März und April sind die Künstler:innen dorisdean, Miriam Michel alias Mim Kunz und Marlon Quattelbaum zu Besuch und nutzen den Raum zum Arbeiten, Zeigen und Ausstellen. Herzlich willkommen!

März

15. – 20.3. Mimi’s Altwaren
eine Installation mit Verkauf. Mimi lädt Sie ein, zu stöbern und Objekte zu kaufen. Zu jedem Objekt gibt es exklusiv eine Geschichte über Herkunft und Bedeutung der Fundstücke.

Öffnungszeiten:
Mittwoch 16.3.22 von 15 – 18 Uhr
Donnerstag 17.3.22 von 12 – 15 Uhr
Freitag 18.3.22 von 13 – 18 Uhr
Sonntag 20.3.22 von 12 – 18 Uhr

22./23./24.3. Trauerfrucht – eine Schale lang (Hommage an Zoe Leonard).
Performance mit Philipp Hohmann

Philipp Hohmann lädt zu einem Gespräch über Trauerrituale und Trauerpraktiken ein. Er kennt selbst nicht allzu viele, möchte die, die er kennengelernt hat, aber teilen und gerne etwas über die Praktiken oder Rituale Anderer hören und lernen. Eine Frucht wird dabei zum Medium dieses Austausches, zum möglichen Archiv eines Gesprächs, einer Begegnung. Sie kann zur Erinnerung an die Trauer Anderer und ihrer Rituale werden, ist Bestandteil einer Suche nach Relation im Umgang mit Verlust.

Öffnungszeiten:
22., 23. & 24.03. zwischen 16 und 20 Uhr.
Dauer: je max. 30 Minuten.
→ Um Anmeldung wird gebeten, per Mail an philipp@dorisdean.de oder unter https://nuudel.digitalcourage.de/7ayGfK53q8dOJCsA.
Spontane Gäste sind willkommen, müssen aber vielleicht warten.


April

2. – 9. April Ausstellung: Collagen
von Miriam Michel alias Mim Kunz und Marlon Quattelbaum

Die Ausstellung zeigt Arbeiten des Essen Künstlers Marlon Quattelbaum und der Bochumer Künstlerin Miriam Michel. Beide arbeiten als Collagistinnen und Chronistinnen unserer Zeit. Auf sehr unterschiedliche Weise in Technik & Anordnung erzählen Sie von unserer Zivilisation.

Die Collagen sind von den Künstler:innen auch zu kaufen.

Öffnungszeiten:
3.4.22 Sonntag   12-16 Uhr
5.4.22 Dienstag  12-18 Uhr
6.4.22 Mittwoch 17-20 Uhr


12. – 20.4. Ausstellung/Materialschau: CAFÉ COLONIAL
von Anna Júlia Amaral

Nach 8 Jahren in Deutschland ist Anna Júlia Amaral im letzten November ganz offiziell Deutsche geworden – dieser Prozess ist Gegenstand einer größeren Recherche, in der sie Fragen von Identität beschäftigen. Sie arbeitet derzeit in Brasilien, wo sie über die ersten deutschen Kolonien recherchiert, die dort 1823 eingerichtet wurden. CAFÉ COLONIAL nennt man ein typisches Buffet im Süden Brasiliens, das man besonders in Orten mit starkem deutschen Einfluss finden kann.
Bei ihrer Ausstellung geht es um Identität, Kultur, Einwanderung und Bewegung. Aber es geht auch ums Essen, natürlich.

13.-14.4. dorisdean-Flohmarkt
Am Ende des Arbeitsbesuchs von dorisdean wird die Performancegruppe am Schaubüdchen einen zweitägigen Flohmarkt ausrichten, bei dem Requisiten, Gegenstände und Kostüme aus der langjährigen Arbeit angeboten werden. Stöbern lohnt sich!                                           

Ausstellung ab 16.02.: »Am Wegesrand« von Judith Schäfer & im Büdchenfunk: »Durchlaufhärteanlagen für Antriebswellen« von Nathalie Brum

Wir beginnen das Programm 2022 mit einer neuen Ausstellung und einem Klangkunst-Beitrag – wir freuen uns auf Sie!

1. Judith Schäfer: Am Wegesrand. Eine Auslese fallengelassener Worte

Ich habe Worte aufgelesen, die Gehende fallengelassen haben, manche achtlos, andere absichtlich.

Wir kennen sie alle, unsere städtischen Straßen sind voll von ihnen: Worte, die auf den Gehwegen liegen. Als abgerissene Blätter, Buchseiten oder Einkaufszettel, meist halb zerknüllt oder zerrissen, manchmal vom Regen durchweicht oder von schmutzigen Fußabdrücken beinahe unleserlich geworden.

Die Ausstellung »Am Wegesrand« schenkt einigen solcher fallengelassenen Worte ihre volle Aufmerksamkeit. Gezeigt wird eine Auswahl von Aufnahmen aus den Jahren 2019 bis 2022.

Judith Schäfer ist Teil der künstlerischen Arbeitsgemeinschaft Dunkelkammer – Raum für Entwicklung und Co-Initiatorin und -Leiterin des Schaubüdchens.
www.judith-schaefer.net

2. Nathalie Brum: Durchlaufhärteanlage für Antriebswellen

Klangkunst/Neue Musik für Gesang und Metronom                                    Dauer: 8.40 min.

12 Monate hat das Jahr, 7 Tage eine Woche, 24 Stunden ein Tag. Das Wochenende findet samstags und sonntags statt. Die Gesellschaft hat sich auf einen Rhythmus geeinigt, der nicht für Schichtarbeiter:innen gilt. Ihr Rhythmus ordnet sich dem ewigen Dreiklang Frühschicht, Spätschicht und Nachtschicht unter, damit die Produktion ununterbrochen weiterlaufen kann.

Das Stück wurde entwickelt für die Sonify ))) Konzertreihe in der Kunstsammlung NRW K21 in Düsseldorf und feierte dort Premiere am 16. Oktober 2019.
Sänger:innen: Juliane Blum, Elisa Kühnl, Natascha Irina Meißner, Distel Kenye
Musikalische Leitung: Nathalie Brum
Kurator Konzertreihe: Phillip Schulze
Kamera: Alexander Borowski
Ton: Thorsten Runge

Nathalie Brum ist Klangkünstlerin und Architektin und lebt und arbeitet in Köln. Seit ihrem Masterabschluss der Architektur an der RWTH Aachen 2014 arbeitet sie als Architektin. Gemeinsam mit ihrem Mann Wjatscheslaw Brum arbeiten sie unter dem Namen atelier brum an Architekturprojekten. 2022 schloss sie den Masterstudiengang Klang & Realität am Institut für Musik und Medien der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf mit Auszeichnung ab.
www.nathaliebrum.eu

Jahresrückblick

… ein kleiner Einblick in das vergangene Schaubüdchen-Jahr – mit einem großen Dank an alle beteiligten Besucher*innen, Nachbar*innen, Künstler*innen, helfenden Hände, Förderer und Unterstützer*innen!

Mehr Informationen hier.

In Kürze wird es auch eine Publikation zum Jahresrückblick geben – einfach Anfang des Jahres regelmäßig hier vorbeischauen! 😉

Dr. Donas liest aus den »Wunschnistkästen« – alles Gute für das kommende Jahr!

Passant*innen und Besucher*innen werden sich noch erinnern: Vom Sommer bis in den Herbst hinein leuchteten magentafarbene Nistkästen im Baum vor dem Büdchen. Man konnte Wünsche und Träume in diesen Kästen hinterlassen, auf dass diese flügge werden und sich erfüllen.

Wir haben die Kästen im Herbst abgenommen und ihren reichen Inhalt Dr. Donas, dem Leiter des Instituts für Angewandtes Träumen, überreicht. Mit uns hat er darüber gesprochen, was die Wunschnistkästen-Zettel uns über Träume und das Wünschen erzählen.
Das Gespräch kann nun hier angehört werden.

Dr. Donas’ “Wunschnistkästen”_(c)Das Schaubüdchen

Dr. Donas (Institut für Angewandtes Träumen) und die Wunschnistkästen sind ein Projekt von Patrick Dollas.